Work-Life-Balance in der Führungskräfteentwicklung

Siemens Talentvorstand von Rusty sagt im Spiegel: „Die strikte Trennung zwischen Arbeit und Freizeit wird aufgehoben, wir beobachten eher eine Work-Life-Integration.“

Immer mehr Unternehmen bringen Ihrer Manager bei, diese künstliche Trennung zwischen „Leben“ und „Arbeit“ aufzulösen. Mobile Lösungen tragen dazu bei. Die Arbeit kann überall und 24h getätigt werden. Eigentlich sehr schön, für den der weiß wie es geht.

Warum klappt dann die Balance nicht?

Meine These: So fokussiert wie Menschen auf Beruf und Karriere sind, so zielstrebig, so erreichbar (mental), so plan- und ziellos ziehen Teileihres restlichen Lebens an Ihnen vorbei.

Was kann ein Unternehmen den Mitarbeitern also Life-Balance beibringen?

Handyverbot ab 20.00 Uhr?  Unsinn

Mailverbot am Wochenende? Genauso sinnlos.

Die Lösung: Fokus auf das was ich gerade tue, ob es arbeiten ist, einen Blogbeitrag schreiben, den Hund füttern, Birnen pflücken, Budgetverhandlung mit dem Chef oder das Badezimmer putzen. Die Auflösung der Grenze  von Work-Life geht nicht über die Formulierung „Die sollen auch mal abschalten.“ „Die müssen das Handy zur Seite legen“, sondern über positive Zielbilder (keine Vermeidung von Verhalten, wie im ersten Beispiel).

Und das Erlenen, den Fokus auf der aktuellen Tätigkeit, nicht auf kommenden oder vergangenen Ereignissen zu haben.

Viel Freude bei der Umsetzung

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