Metabolic Lifestyle: Der Tag danach

Der Blick zurück

„Doktor, können Sie bitte einen Blick auf die Verletzung werfen? Wir vermuten, das könnte eine Blutvergiftung sein“ „Blutvergiftung? Nein, das ist nur ein wenig entzündet. Aber sagen Sie mal“, der Arzt schnüffelt deutlich wahrnehmbar in die Luft, „wo kommen Sie denn eigentlich her?“ „Ja, wir sind zwei Teilnehmer der Studie Metabolic Lifestyle …“ „Ach, da müssen Sie gar nicht weiter reden – Sie sind das also …“

Soviel  zum Arztbesuch von Daniel und Sebastian Spörer am Sonntag Abend. Das Projekt war – zumindest in der Region – in aller Munde. Auch die Hälfte der Besucher auf der Zipfelsalpe wusste über die Rucksackträger Bescheid.

Die Metabolic Lifestyle Gruppe füllt zum Abschluss noch einen Fragebogen aus

„In den ersten zwei bis drei Tagen haben wir schon ein wenig gelitten“, resümiert Sebastian Spörer, „nicht nur das Wetter hätte eigentlich kaum schlechter sein können. Nein, auch das Hungergefühl war ein ständiger Begleiter. Was das für die Moral bedeutet, muss man wohl nicht extra erläutern“.

Am 4. Tag: ein Wunder?

Nichtsdestoweniger absolvierten die Teilnehmer der Studie im Schnitt 120 Wanderkilometer in der Projektwoche – und das ohne Frühstück. Aber ab dem vierten Tag geschah das Unerwartete: Das Hungergefühl verschwand. Der Stoffwechsel hatte sich auf Fettverbrennung umgestellt  und plötzlich fühlten sich die Teilnehmer leicht – „die Energie explodierte geradezu“.

„Für mich war faszinierend, wie wir nach einigen Tagen anstrengende Bergtouren ohne Frühstück bewältigen konnten und zum zweiten, wie die Gruppe trotz unterschiedlicher Charaktere zusammenwuchs und sich gegenseitig unterstützte“, blickt Spörer zurück.

Positive Effekte

Jürgen Pucher von der BERA bestätigt das. „Ich bin total begeistert und fühle mich jetzt wirklich fit“. Nicht nur sein Faible für die Berge, sondern auch das Gefühl, nicht ständig erreichbar sein zu müssen, begünstigten den Entspannungseffekt – auch wenn sich zu Beginn immer wieder Gedanken an „normales Essen“ einschlichen.

Die Herzfrequenz-Variabilität (HRV) spricht bei ihm aber eine deutliche Sprache. Obwohl er zuvor schon sportlich aktiv war, was seine guten Blutwerte belegen, stieg der Wert von 27 auf 65 an – die Skala für die HRV reicht von 0 (sehr schlecht) bis 100 (spitze). „Ich wusste nicht, dass das möglich ist, mit diesem neuen Lebensstilkonzept so schnell eine positive Veränderung herbeizuführen. Was mir geholfen hat, war, dass ich das live erleben konnte. Die Lektüre eines Buches hätte mich nie so weit gebracht und natürlich war das gemeinsame Erleben und Tragen in der Gruppe auch ein wichtiger Beitrag, dass ich den Schritt geschafft habe“.

Metabolic Lifestyle Snackbox (ohne Dr. Pepper)
Snackbox „Garten“ – Dr. Pepper ist eine Remineszenz an alte Zeiten 😉

Dauerhafte Umstellung

Auch am ersten Tag danach wird er sich an den Ernährungs-Prinzipien orientieren: Frühstück fällt aus, zum Mittag wird es Obst, Gemüse und Fleisch geben. Und wenn doch mal der Hunger zwischendurch kommt: Seine Kollegen haben ihm bereits eine Snackbox bereitgestellt: Klee, Löwenzahn, Gänseblümchen, Spitzwegerich im f. Ein bisschen Pflege werden die Gewächse allerdings brauchen 😉

Die nächsten Pläne

Und was haben Sie am meisten vermisst? „Meine Familie“, antwortet der Studienleiter wie aus der Pistole geschossen. „Die erste Nacht wieder daheim war schon etwas Besonderes“ – nicht nur wegen der vielen Eindrücke, die es zu verarbeiten galt. Und trotzdem – das nächste Metabolic Lifestyle Projekt mit neuen Teilnehmern geistert schon in seinem Kopf herum. Bei Interesse einfach melden.

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Über martinreti

Naturwissenschaftler, PR-Manager, Autor, Blogger und Referent. Früher in der Cloud, heute in Social Media - Übergang fließend. Wie Sie feststellen werden, aber auch mit einem Hang zum Um-die-Ecke-denken. Was sich in mancherlei rätselhaften Verklausulierungen ausdrückt ;-)
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