Projekt Metabolic Lifestyle – Tag 1

Die Teilnehmer der Livestudie Metabolic Lifestyle

Leben wie vor 10.000 Jahren – das bedeutet natürlich den Verzicht auf vieles, an das man sich gewöhnt hat. Handy, Computer, Autos und vor allem der Alltag, wie wir ihn kennen. Frische Wäsche, Duschen, Toiletten sogar Essen – all das wird zum Luxus. Was bleibt? Bewegung, viel Bewegung, ein Schärfen der Sinne und ein neues Einnorden auf das, was die Natur hergibt sowie die Gruppe.

Acht Teilnehmer machen sich auf den Weg – dabei sind zwei Frauen. Die Erwartungshaltungen sind ganz unterschiedlich. Ein bisschen Abenteuer gehört auch dazu, Grenzerfahrungen machen, sich vom Alltag ablösen …

Was den Leiter der Studie umtreibt? „Wie wird das in der Gruppe funktionieren? Wie werden wir mit Wetter und Kälte zurecht kommen? Wie sehr wird unser Durchhaltevermögen geprüft werden?“

1.Station: Klinik Füssen – Blutabnahme

Nach einer letzten Nacht in der Zivilisation im Schloss zu Hopferau, der Heimatbasis des Zentrums für Leistungsmanagement und Burnout-Prävention, geht es los zur ersten Station: Klinik Füssen. Im Krankenhaus wird dem einen oder anderen bewusst, dass es jetzt losgeht, nachdem alle wochenlang auf diesen Termin hingefiebert haben.

Blutabnahme – natürlich nüchtern. Ein Zustand, den  die Gruppe in den nächsten Tagen noch öfter erfahren wird. Alles klappt reibungslos. Blutstressparameter, Herzfrequenzvariabilität, Blutzucker – alles wird erfasst. Die Nullmessung ist essenziell für die Studie. Nach einer Woche wird verglichen, was sich verändert hat. Sebastian Spörer ist zuversichtlich: „Natürlich ist das Ergebnis des Feldversuches offen. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass wir unsere Thesen zur Senkung des Stressniveaus auch wissenschaftlich beweisen werden. Die Teilnehmer sind hoch motiviert und ich denke, dass jeder von uns auch persönlich viele wichtige Erfahrungen machen wird.“

Essenziellles: Hunger … und ein Nachtquartier

Die Blutabnahme liegt noch keine zwei Stunden zurück – das erste Hungergefühl macht sich breit. Ablenkung verspricht allein die Wanderung nach Tannheim und das Kennenlernen der anderen Teilnehmer. Trotz des mäßigen Wetters herrscht Aufbruchstimmung vor.

Hinter dem Tannheimer Wald macht sich die Gruppe auf die Suche nach einem Quartier für die erste Nacht. Nachts im Wald? An Ruhe wird wohl kaum zu denken sein. Irgendwo raschelt immer etwas. Eine kalte und feuchte Nacht liegt vor der Gruppe …

Die Tour der Forschungsgruppe führt durch die Allgäuer Alpen (Deutschland und Österreich) und endet am kommenden Montag mit einem Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Füssen.

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Über martinreti

Naturwissenschaftler, PR-Manager, Autor, Blogger und Referent. Früher in der Cloud, heute in Social Media - Übergang fließend. Wie Sie feststellen werden, aber auch mit einem Hang zum Um-die-Ecke-denken. Was sich in mancherlei rätselhaften Verklausulierungen ausdrückt ;-)
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